Zum Hauptinhalt springen
Während des Trainings ordnet ABBYY FlexiCapture eingehende Dokumente den passenden Trainings-Batches ihrer jeweiligen Ursprungsunternehmen zu. In der Regel weisen Dokumente desselben Unternehmens ähnliche Layouts auf, sodass Sie ein FlexiLayout trainieren und es in der Verifizierung verwenden können. Wenn Dokumente desselben Unternehmens jedoch sehr unterschiedliche Layouts haben, sollten Sie die Clustering-Funktion verwenden. Ist die Clustering-Funktion aktiviert, analysiert FCFORINVOICES die Dokumente automatisch und ordnet sie anhand gemeinsamer Merkmale Gruppen (den sogenannten „Clustern“) zu. Für jeden Cluster wird ein separates FlexiLayout erstellt. Die Clustering-Funktion ist standardmäßig aktiviert. Gehen Sie wie folgt vor, um Clustering zu deaktivieren:
  1. Klicken Sie im Document Definition editor auf Document Definition → Document Definition Properties…
  2. Klicken Sie im daraufhin geöffneten Dialogfeld auf die Registerkarte Document Definition Settings.
  3. Klicken Sie rechts neben der Gruppe Additional Fields and Features auf die Schaltfläche Edit…
  4. Deaktivieren Sie im Dialogfeld Document Definition Features die Option Enable clustering.
Die Trainingsdokumente werden in dem Batch abgelegt, der dem jeweiligen Unternehmen zugeordnet ist. Wenn die Clustering-Funktion aktiviert ist und Sie Dokumente mit stark unterschiedlichen Layouts vom selben Unternehmen erhalten, werden die Dokumente dieses Unternehmens innerhalb des für dieses Unternehmen verwendeten Trainings-Batches geclustert. Für jeden Cluster wird ein separates FlexiLayout trainiert. Das Training wird gestartet, sobald ein Cluster mindestens ein Dokument enthält. Bitte beachten Sie, dass Clustering ein vollständig automatischer Prozess ist und die eigentlichen Cluster für den Benutzer unsichtbar bleiben. Wenn Sie keine Datenbanken haben, aber dennoch Feldtraining verwenden möchten, können Sie Unternehmensinformationen sammeln, indem Sie beim Erfassen von Dokumenten Datensätze zu Ihren Datensätzen hinzufügen. Weitere Informationen finden Sie unter Nachschlagen von Vendors und Geschäftsbereichen in der Datenbank. Als Ergebnis wird ein FlexiLayout erstellt. Bitte beachten Sie Folgendes:
  • Wenn die Clustering-Funktion deaktiviert ist, werden Dokumente in die passenden Trainings-Batches ihrer jeweiligen Unternehmen abgelegt, und für jedes Unternehmen wird ein FlexiLayout erstellt.
  • Wenn die Clustering-Funktion aktiviert ist, werden Dokumente innerhalb des Trainings-Batches geclustert, und für jeden Cluster wird ein FlexiLayout erstellt.
Wenn Sie ein Projekt aktualisieren, das in einer früheren Version von ABBYY FlexiCapture erstellt wurde, können Sie Ihre vorhandenen FlexiLayouts ohne Änderungen weiterverwenden. Wenn Sie sich jedoch für die Clustering-Funktion entscheiden, verteilt der Clustering-Algorithmus Ihre Dokumente neu auf die Trainings-Batches, und für jeden Cluster wird ein neues FlexiLayout erstellt.
Die Spalte Samples count zeigt die Anzahl der Dokumente im Batch an. Die Spalte Samples matched zeigt die Anzahl der Dokumente an, bei denen das trainierte FlexiLayout 100 % der Felder erkennt. Wenn Dokumente eines bestimmten Unternehmens mit zu vielen Fehlern erkannt werden, können Sie ein benutzerdefiniertes FlexiLayout erstellen oder ein trainiertes FlexiLayout exportieren und in ABBYY FlexiLayout Studio bearbeiten. Wenn Sie fertig sind, importieren Sie Ihr benutzerdefiniertes oder bearbeitetes FlexiLayout wieder in den Trainings-Batch. Gehen Sie wie folgt vor, um ein trainiertes FlexiLayout aus ABBYY FlexiCapture zu exportieren:
  1. Wechseln Sie auf der Project Setup Station durch Klicken auf Field Training Open Field Extraction Training Batches (oder durch Drücken von Strg + Alt + B) in die Trainings-Batch-Ansicht.
  2. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Batch und dann im Kontextmenü auf Export Trained FlexiLayout….
  3. Wählen Sie im daraufhin geöffneten Dialogfeld den Speicherort für die *.fsp-Projektdatei mit Ihrem FlexiLayout aus. (Anschließend können Sie diese Datei in ABBYY FlexiLayout Studio öffnen und das FlexiLayout bearbeiten.)
Sie können ein geändertes oder vollständig neues FlexiLayout in einen Trainings-Batch importieren, damit es für ein bestimmtes Unternehmen verwendet wird (Einzelheiten finden Sie unter Training durch Benutzer mit Berechtigungen für die Projekteinrichtung). Gehen Sie wie folgt vor, um ein FlexiLayout in einen Trainings-Batch zu importieren:
  1. Wechseln Sie auf der Project Setup Station durch Klicken auf Fields Training Open Field Extraction Training Batches (oder durch Drücken von Strg + Alt + B) zur Ansicht Field Extraction Training Batches.
  2. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Batch und dann im Kontextmenü auf Import FlexiLayout….
  3. Wählen Sie im daraufhin geöffneten Dialogfeld die *.afl-Datei mit Ihrem FlexiLayout aus.
Wenn Sie die Clustering-Funktion verwenden, beachten Sie bitte die folgenden Einschränkungen:
  • Wenn Sie manuell ein neues FlexiLayout erstellen, stellen Sie sicher, dass es alle möglichen Dokumentvarianten des angegebenen Unternehmens abdeckt — Sie können nicht manuell ein FlexiLayout nur für einen einzelnen Cluster erstellen.
  • Exportiert wird nur ein FlexiLayout für die Hauptdokumentfelder. Für line item-Felder kann kein FlexiLayout generiert und exportiert werden, da dieser Feldtyp einen separaten Machine-Learning-Algorithmus verwendet, dessen Ergebnisse nicht exportiert oder geändert werden können. Sie können jedoch weiterhin manuell ein FlexiLayout für line item-Felder erstellen.
  • Exportiert wird nur das für den ersten Cluster trainierte FlexiLayout.
  • Nachdem Sie ein neues oder geändertes FlexiLayout in Ihren Trainings-Batch importiert haben:
    • Während der Dokumentverarbeitung findet kein Training statt.
  • Das Clustering wird für diesen Batch deaktiviert.
    • Das importierte FlexiLayout wird für die Verarbeitung aller Dokumente dieses Unternehmens verwendet, unabhängig von ihrem Cluster.