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ABBYY FlexiCapture verfügt über eine mehrschichtige Client-Server-Architektur.

Serverseite

Die Serverseite umfasst drei Ebenen:

Anwendungsebene

  • Application Server — ein Web Service in Internet Information Services (IIS), der als zentrales Gateway für den HTTP/HTTPS-Datenverkehr dient. Er überprüft die Authentifizierung und Autorisierung von Benutzern und führt die FlexiCapture-Geschäftslogik aus.
  • Licensing Server — ein Service, der FlexiCapture-Lizenzen verwaltet und die Lizenznutzung über alle verbundenen Clients hinweg nachverfolgt.

Verarbeitungsebene

  • Processing Server — ein Service, der einen Pool von Processing Stations für die verteilte Verarbeitung verwaltet.

Datenspeicherebene

  • Database — ein Speicher für Verarbeitungseinstellungen, persönliche Benutzerdaten und Statistiken zu bereits verarbeiteten und noch in Bearbeitung befindlichen Dokumenten.
  • FileStorage — ein Speicher für Dokumentbilder und Daten.
Jede dieser Komponenten kann für individuell anpassbare Sicherheit, Zuverlässigkeit und unabhängige Skalierung auf einem separaten Computer installiert werden.

Clientseite

  • Scanning Stations und Verifizierungsstationen — erfassen Dokumentbilder, übergeben sie an FlexiCapture und verifizieren extrahierte Daten. Sie sind verfügbar als:
    • lokale Clients
    • Web-Clients, die in einem Browser ausgeführt werden
    • mobile Anwendungen
  • Processing Stations — importieren und verarbeiten Bilder, führen eine optische Zeichenerkennung (OCR) auf Dokumenten durch, führen benutzerdefinierte Skripte aus, exportieren erfasste Daten in das ERP-System des Kunden und führen verschiedene Servicevorgänge aus.
  • Administration and Monitoring Web Console — verwaltet das System und überwacht die Dokumentverarbeitung.
  • Project Setup Station — konfiguriert Einstellungen für die Dokument- und Datenverarbeitung.
Das folgende Diagramm zeigt, wie diese Komponenten zusammenwirken:
Diagramm der mehrschichtigen ABBYY FlexiCapture-Client-Server-Architektur mit Web-, Mobil-, lokalen und Monitoring-Clients, die über eine Firewall in der DMZ mit der Anwendungsebene (Licensing Server und Webdienst des Application Server), der Verarbeitungsebene (Processing Server und Processing Stations) und der Datenebene (Database und File Storage) verbunden sind, sowie der Administration and Monitoring Console und der Project Setup Station.