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Durch das schrittweise Senden identischer Batches von Bildern an den Application Server helfen Automated Scanning Stations dabei, eine bestimmte Workload zu erzeugen. Eingabebilder werden vom System automatisch verarbeitet: Import from a Scanning Station → Vorverarbeitung → Erkennung → Export → Stufe Processed. Der mit ABBYY FlexiCapture ausgelieferte SingleEntryPoint wird standardmäßig für Performancetests verwendet. Er enthält 5 Dokumentdefinitionen: 4 flexible (Letters, Contracts, Prices, Invoices) und 1 feste (Banking), die 3 Abschnitte und Anhangsseiten umfasst. Eingabebilder gehen zur Verarbeitung als separate Seitensätze ein. Der im Test standardmäßig verwendete Batch enthält 69 Seiten (27 Dokumente). Je nach Testzielen können der Farbmodus und die Anzahl der Bilder im Batch variieren. In der Erkennungsstufe werden sie nach Anwendung der Dokumentdefinitionen zu Dokumenten zusammengeführt. Verarbeitete Dokumente werden im freigegebenen SMB-Ordner abgelegt:
  • extrahierte Daten, exportiert als CSV-Dateien;
  • Bilder, gespeichert als Farb-TIFF-Dateien.
Alte Dateien und Daten werden auf dem Application Server durch ein Standardverfahren automatisch bereinigt: Batches, die älter als 1 Stunde sind, sowie Protokolle und Statistiken, die älter als 24 Stunden sind, werden bei der Bereinigung gelöscht. Die Serverkonfiguration und die Anzahl der für die Verarbeitung verwendeten CPU-Kerne variieren je nach den Testzielen. Das System wird während der Tests ständig überwacht. Zusätzlich zu den Zählern (siehe Abschnitt Systemüberwachung und Engpasserkennung) werden auch diese Parameter kontrolliert:
  1. Die Rate des Eingabeflusses in Seiten/Sekunde und Seiten/24 Stunden.
  2. Die Systemleistung in Seiten/Sekunde und Seiten/24 Stunden.
  3. Die durchschnittliche Zeit für die Verarbeitung von 1 Batch.
  4. Die Leistung der automatisierten Bereinigung in Seiten/24 Stunden.
Jede Testkonfiguration sollte mindestens 8 Stunden lang unter konstanter Workload laufen. Typische Testzeiträume sind:
  • Express-Tests: 24 Stunden
  • Standardtests: 72 Stunden
  • Stabilitätstests: 1–2 Wochen.
Mit der Verifizierungsstufe ist der Workflow wie folgt: Import from a Scanning Station → Vorverarbeitung → Erkennung → Verifizierung → Export → Stufe Processed. In der Verifizierungsstufe emulieren automatisierte Clients die Arbeit der Verifizierungsoperatoren, indem sie Aufgaben empfangen, geänderte Dokumente speichern und die verarbeiteten Aufgaben an die nächste Stufe weiterleiten. In diesem Fall werden außerdem die folgenden Parameter kontrolliert:
  1. Die Anzahl der Verifizierungsoperatoren,
  2. die Zeit zum Abrufen einer Aufgabe und die Zeit zum Speichern der Verifizierungsergebnisse in Sekunden – wichtige Indikatoren dafür, wie einfach Verifizierungsoperatoren das System nutzen können.