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ABBYY FlexiCapture unterstützt den Import von Bildern von einem persönlichen Scanner (über einen Thin Client oder einen lokalen Rich Client), von einem Netzwerkscanner (die Bilder werden in einen Ordner oder ein E-Mail-Postfach gesendet) oder aus einer mobilen App. Die Leistung jedes Scanning-Clients wird durch die Scannergeschwindigkeit und die Bandbreite der Datenübertragung begrenzt. Für die Leistung ist die Gesamtzahl der Scanning-Clients weniger wichtig als der gesamte Eingabedurchsatz – also die durchschnittliche und maximale Anzahl der pro Stunde oder pro 24 Stunden verarbeiteten Seiten sowie die Größe jeder Seite, abhängig von ihrem Farbmodus. Der maximale Eingabedurchsatz sollte die Leistungsfähigkeit des Systems nicht übersteigen. Der Datenverkehr aller Scanstationen, Verifizierungsstationen und Processing-Stationen läuft über denselben Kanal am Gateway des Application Server. Wenn der Datenverkehr von Scanstationen die Hälfte oder mehr der Bandbreite des Kanals beansprucht oder starke Spitzen aufweist, richten Sie für die Scanning-Clients eine separate Netzwerkschnittstelle auf dem Application Server ein. So lassen sich Situationen vermeiden, in denen Verkehrsspitzen zu Verzögerungen auf Verifizierungsstationen und Processing-Stationen führen. Wenn der Application Server auf einem Cluster aus mehreren Computern bereitgestellt wird, kann der Datenverkehr auf diese verteilt werden, und zwar entweder durch:
  • die Verwendung von NLB-Affinitäts-Einstellungen für den Cluster (auf Softwareebene);
  • das Weiterleiten von Netzwerkverbindungen an bestimmte Clusterknoten (auf Hardwareebene).
Scanning- und Verifizierungs-Clients sind unabhängig mit dem Application Server verbunden. Scanstationen unterstützen:
  • Die automatische Wiederaufnahme des Uploads von Bildern an den Application Server nach einem Ausfall der Netzwerkverbindung. Dies trägt dazu bei, Verkehrsspitzen von Scanstationen abzumildern.
  • Die zentrale Konfiguration von Scannen, Bildverbesserung und Export in den Optionen des Application Server – beispielsweise können Sie den Farbmodus gescannter Bilder festlegen sowie alle unnötigen Leerseiten erkennen und löschen, die beim beidseitigen Scannen entstehen, um den Eingabedurchsatz zum Application Server zu reduzieren.
  • Die Planung von Bild-Uploads an den Application Server zum Ausgleich der Netzwerklast (z. B. durch Zuweisung unterschiedlicher Upload-Zeiten an verschiedene Regionalbüros).