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ABBYY FlexiCapture importiert Bilder aus drei Arten von Quellen:
  • Ein persönlicher Scanner über einen Thin Client oder einen lokalen Rich Client
  • Ein Netzwerkscanner, der Bilder an einen Ordner oder ein E-Mail-Postfach sendet
  • Eine mobile App
Die Leistung jedes Scanning-Clients wird durch die Scannergeschwindigkeit und die Bandbreite der Datenübertragung begrenzt.

Eingabedurchsatz und Bandbreite

Für die Leistung ist der gesamte Eingabedurchsatz wichtiger als die Gesamtzahl der Scanning-Clients. Der Eingabedurchsatz setzt sich aus zwei Faktoren zusammen:
  • Der durchschnittlichen und maximalen Anzahl der Seiten, die pro Stunde oder pro 24 Stunden verarbeitet werden
  • Der Größe jeder Seite, die von ihrem Farbmodus abhängt
Der maximale Eingabedurchsatz sollte die Leistungsfähigkeit des Systems nicht übersteigen. Der Datenverkehr aller Scanstationen, Verifizierungsstationen und Processing-Stationen läuft über denselben Kanal am Gateway des Application Server. Achten Sie darauf, ob der Datenverkehr von Scanstationen die Hälfte oder mehr der Bandbreite des Kanals beansprucht oder starke Spitzen aufweist. Richten Sie in diesem Fall für die Scanning-Clients eine separate Netzwerkschnittstelle auf dem Application Server ein. Dadurch wird verhindert, dass Verkehrsspitzen zu Verzögerungen auf Verifizierungsstationen und Processing-Stationen führen. Wenn der Application Server auf einem Cluster aus mehreren Computern bereitgestellt wird, kann der Datenverkehr auf diese verteilt werden, und zwar entweder durch:
  • Die Verwendung der NLB-Einstellung Affinity für den Cluster (auf Softwareebene)
  • Das Weiterleiten von Netzwerkverbindungen an bestimmte Clusterknoten (auf Hardwareebene)
Diagramm zur Verbindung von Scanning- und Verifizierungs-Clients mit ABBYY FlexiCapture: ABBYY FlexiCapture Clients passieren eine Firewall und einen 1-Gb/s-Switch zu zwei Application Servern, die mit 1 Gb/s mit dem File Storage und der Datenbank verbunden sind, während ein zweiter 1-Gb/s-Switch die Processing- und Licensing Server, das ERP-Back-End-System des Kunden und die Processing-Stationen anbindet.
Scanning- und Verifizierungs-Clients sind unabhängig mit dem Application Server verbunden.

Was Scanstationen unterstützen

  • Die automatische Wiederaufnahme des Bild-Uploads an den Application Server nach einem Ausfall der Netzwerkverbindung. Dies trägt dazu bei, Verkehrsspitzen von Scanstationen abzumildern.
  • Die zentrale Konfiguration von Optionen für Scannen, Bildverbesserung und Export auf dem Application Server. Beispielsweise können Sie den Farbmodus gescannter Bilder festlegen. Sie können auch die beim beidseitigen Scannen entstehenden Leerseiten erkennen und löschen, wodurch sich der Eingabedurchsatz reduziert.
  • Die Planung von Bild-Uploads an den Application Server zum Ausgleich der Netzwerklast. Beispielsweise können Sie verschiedenen Regionalbüros unterschiedliche Upload-Zeiten zuweisen.