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Bevor mit der Masseneingabe von Dokumenten begonnen wird, müssen Dokumentdefinitionen getestet werden. Getestet wird mit Dokumenten, die Test-Batches hinzugefügt wurden, da diese Batches mit der lokalen Version der Dokumentdefinition arbeiten. Diese Batches sind im Hauptprogrammfenster über das Menü Ansicht → Test-Batches verfügbar. Sie können Test-Batches auch im Fenster des Dokumentdefinitions-Editors aufrufen, indem Sie Batch → Zu Test-Batch wechseln… auswählen.
Nur der Benutzer, der einen Test-Batch erstellt hat, kann mit diesem Test-Batch arbeiten. Bei Bedarf kann ein Arbeits-Batch als Test-Batch verwendet werden; in diesem Fall dient er als Bildquelle für den Test-Batch.
Eine Dokumentdefinition kann direkt im Dokumentdefinitions-Editor anhand des Bildes getestet werden, das zum Erstellen der Dokumentdefinition verwendet wird. Um den Test zu starten, wählen Sie Testen → Test ausführen. Das Datenformular wird wie bei der Dokumentverarbeitung angezeigt; außerdem werden Formatfehler, unsichere Zeichen und Regelfehler angezeigt. Sie können das Menü Testen → Ansicht verwenden, um die Fenster neu anzuordnen, und das Menü Testen → Verifizierung, um zwischen Verifizierungselementen, unsicheren Zeichen und Regelfehlern zu navigieren. Klicken Sie auf die Schaltfläche „Schließen“ oder wählen Sie Testen → Test beenden, um den Test zu beenden.
Im Testmodus führt das Ändern eines Feldrahmens nicht dazu, dass das Programm das Feld erneut erkennt, wie es beim Ändern von Feldrahmen im Dokumentfenster der Fall ist.
Um Ihre Dokumentdefinition mit anderen Bildern zu testen, wählen Sie einen Test-Batch aus (Sie können dies im Dokumentdefinitions-Editor über Batch → Zu Test-Batch wechseln… tun). Bevor das Dialogfeld zur Batch-Auswahl angezeigt wird, prüft das Programm die aktuelle Dokumentdefinition auf Fehler. Wenn die Dokumentdefinition fehlerfrei ist, wird sie gespeichert und das Dialogfeld zur Batch-Auswahl wird angezeigt. Wenn Sie in diesem Dialogfeld einen Batch auswählen, wird das Hauptprogrammfenster aktiv und wechselt automatisch zu dem neu ausgewählten Batch.
Bei Bedarf können Dokumente zwischen Batches kopiert oder verschoben werden. Dabei bleiben alle Informationen zum Dokument erhalten, z. B. die zugeordnete Dokumentdefinition und erkannte Daten. Um Dokumente zu kopieren oder zu verschieben (z. B. zu Debugging-Zwecken von einem Arbeits-Batch in einen Test-Batch), wählen Sie sie in der Liste aus, während Sie den Inhalt des Batches anzeigen, und drücken Sie dann Ctrl+C (zum Kopieren) oder Ctrl+X (zum Verschieben), klicken Sie auf die Schaltfläche oder in der Symbolleiste oder verwenden Sie den Eintrag Kopieren oder Ausschneiden im Menü Bearbeiten. Öffnen Sie anschließend den Batch, in den Sie Dokumente kopieren oder verschieben möchten, und drücken Sie Ctrl+V, klicken Sie auf die Schaltfläche in der Symbolleiste oder klicken Sie auf Bearbeiten → Einfügen.
Wir empfehlen, jede Dokumentdefinition mit mindestens 20 Dokumentbildern zu prüfen (wenn Dokumente von Hand ausgefüllt werden, sollten möglichst Dokumente verwendet werden, die von unterschiedlichen Personen ausgefüllt wurden). Das Testen ist erforderlich, um festzustellen, ob:
  1. eine ausreichende Anzahl markierter Anker und Bezeichner für die sichere Anwendung einer Dokumentdefinition auf ein Bild vorhanden ist.
  2. die Feldeigenschaften korrekt konfiguriert wurden.
  3. die Regeln korrekt konfiguriert wurden.
  4. der Export korrekt konfiguriert wurde.
Für Test-Batches ist die Option Auto-Export aktivieren standardmäßig deaktiviert. Dadurch wird verhindert, dass Testergebnisse versehentlich in Ordnern eines Arbeitsprojekts gespeichert werden.
Während des Testens müssen Sie die gesamte Abfolge der Aktionen ausführen, die auch bei der Verarbeitung von Dokumenten durchgeführt wird. Wenn während des Testens Regelfehler, falsche Feldwerte usw. erkannt wurden, müssen Sie die Dokumentdefinition bearbeiten, um diese zu korrigieren. Erst wenn alle erkannten Probleme behoben wurden, können Sie die Dokumentdefinition veröffentlichen und mit der Masseneingabe von Dokumenten beginnen.

Siehe auch:

Arbeiten mit einem konfigurierten Projekt